Miriam Gassner |
Post- und Besucheranschrift
Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte Telefon 0551 / 39-14214 |
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Projektbeschreibung: | ||
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Nutzungskonflikte im Bau und Betrieb von Rohölpipelines (1956-1970). | ||
Der
Wirtschaftsaufschwung der Nachkriegszeit ging einher mit einem
steigenden Energieverbrauch. Vor allem der wachsende Ölverbrauch hatte
zur Folge, dass ein an Ölquellen armes Land wie Deutschland über
günstige Transportwege für diesen Rohstoff nachdachte. Mitte der 1950er
Jahre begannen Mineralölkonzerne in den großen Verbrauchszentren
Raffinerien anzusiedeln, die durch Rohrleitungen von den Häfen mit
Rohöl versorgt werden konnten. Das neue Transportmittel Pipeline
verursachte zahlreiche Nutzungskonflikte: erstens auf Unternehmensebene
durch hohe Investitionen und Haftungsübernahmen, zweitens im Bereich
der Verkehrspolitik und drittens im Rahmen der Energie- und
Landespolitik, da Erdöl eine Konkurrenz zur subventionierten Kohle
darstellte. Bestrebungen einzelner Bundesländer durch Pipelines eine
günstige Ölversorgung zu erlangen liefen den Bestrebungen der
Bundesregierung, die deutsche Kohle weiter zu subventionieren diametral
entgegen. | ||
CV |
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2004 - 2009 |
Studium der Sozialwissenschaften an der Universität Göttingen |
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2009 |
Abschluss Diplom Sozialwirtin, Thema der Diplomarbeit: "Die Ölpreiskrise 1973 in Italien und der Bundesrepublik Deutschland." |
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seit August 2009 |
Stipendiatin im DFG-Graduiertenkolleg "Interdisziplinäre Umweltgeschichte. Naturale Umwelt und gesellschaftliches Handeln in Mitteleuropa" in Göttingen, Dissertationsprojekt (Arbeitstitel): "Der Einfluss der Umweltpolitik auf Preisbildung und Unternehmensstruktur in den 1970er und 1980er Jahren. Ein deutsch-italienischer Vergleich." |
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Forschungsinteressen |
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Wirtschafts- und Sozialgeschichte Italiens |
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