English Page


Das Graduiertenkolleg in Kürze Aktuelle Publikationen
Das Graduiertenkolleg "Interdisziplinäre Umweltgeschichte. Naturale Umwelt und gesellschaftliches Handeln in Mitteleuropa" besteht seit 2004 und wird von der Deutschen Forschungsgesellschaft (DFG) bis 2013 gefördert. Im Diskurs werden von den Mitgliedern des Kollegs kulturgeschichtliche Fragen und naturwissenschaftliche Problemlagen und Erkenntnisinteressen anhand konkreter Projektstudien und metatheoretischer Untersuchungen zusammengeführt. Für die Bearbeitung voraussetzungsvoller und komplexer Fragestellungen sollen breitere und allgemeingültige Standards in wissenschaftlichen Fragestellungen und ihrer Lösungsansätze entwickelt werden. Dies ermöglicht den KollegiatInnen, sich in interdisziplinären Forschungen zu professionalisieren.
Das Forschungsprogramm nimmt seinen Ausgang von geeigneten Fall- oder Regionalstudien. Neben der Rekonstruktion der naturräumlichen Voraussetzungen und der historischen Nutzungsmuster in bestimmten Räumen wird dabei gleichrangig der Wahrnehmung von Folgen und Nebenfolgen der Nutzung seit dem Mittelalter nachgegangen. Die beiden Säulen der Umweltgeschichte werden daher im Graduiertenkolleg als "Rekonstruktion" und "Rezeption" definiert.
Das Studienprogramm dient dem fachlichen Austausch von Natur-, Sozial- und GeisteswissenschaftlerInnen über ihre umwelthistorischen Methoden, Zugänge und Erkenntnisinteressen. Die Zielorientierung bringt die Graduierten in einen Dialog, verpflichtet sie zur Erläuterung aus der jeweiligen einzelfachlichen Perspektive und hilft so, terminologische und erkenntnistheoretische Differenzen zu überwinden. Über die Konzentration auf gemeinsame Gegenstandsbereiche, Exkursionen, Workshops, Kolloquien und Spezialseminare werden die verschiedenen disziplinären Ansätze der Rekonstruktion und Rezeption vergangener Umwelten miteinander konfrontiert und weiterentwickelt.
Das Graduiertenkolleg verfolgt neben seiner wissenschaftlichen Ausrichtung auch das Ziel, die künftig benötigte umwelthistorische Expertise, die zuletzt durch die Debatte um die Klimaveränderung deutlich wurde, durch die Ausbildung qualifizierter AbsolventInnen sicherzustellen und den wissenschaftlichen Vorsprung etwa der USA und Großbritanniens zu verkürzen.










Die Homepage informiert über den aktuellen Stand des Graduiertenkollegs ( 2014).






Jakubowski-Tiessen, Manfred:

Von Amtsgärten und Vogelkojen

Beiträge zum Göttinger Umwelthistorischen Kolloquium 2011-2012

 

(zu Publikationen)



Veranstaltungen




Aktuelles
Das Graduiertenkolleg ist 2013 nach neunjähriger Förderzeit ausgelaufen.